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Förderungen

Photovoltaik in Wien: Förderungen 2026 im Überblick

Wer 2026 eine Photovoltaikanlage plant, sollte die Förderregeln kennen – sie haben sich gegenüber 2025 geändert. Dieser Überblick fasst die wichtigsten Punkte für Hausbesitzer in Wien und ganz Österreich zusammen (Stand: Oktober 2026).

Luftaufnahme eines Hauses mit Photovoltaikanlage auf dem Ziegeldach

Förderbedingungen, Beträge und Antragstermine ändern sich. Verbindlich sind immer die Angaben der Förderstellen – die Links unten führen dorthin. Wir klären im Beratungsgespräch, was für Ihr Projekt aktuell gilt.

Bundesförderung: der EAG-Investitionszuschuss

Die wichtigste Förderung für private Photovoltaikanlagen ist der Investitionszuschuss nach dem Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG). Es handelt sich um eine einmalige Zahlung für neue Anlagen und Erweiterungen bestehender Anlagen, die ans Netz angeschlossen sind. Die Abwicklung erfolgt über die EAG-Abwicklungsstelle (OeMAG).

AnlagengrößeFörderung 2026
bis 10 kWp (Kategorie A)150 € pro kWp
über 10 bis 20 kWp (Kategorie B)140 € pro kWp
über 20 bis 100 kWp (Kategorie C)bis zu 130 € pro kWp
über 100 kWp (Kategorie D)bis zu 120 € pro kWp
Stromspeicher150 € pro kWh (nur gemeinsam mit einer PV-Anlage)

Antragsfenster beachten

Anträge sind nur in festgelegten Zeiträumen möglich. Für 2026 waren drei Fenster vorgesehen: 23. April bis 11. Mai, 16. bis 30. Juni und 8. bis 22. Oktober. Aktuelle Termine veröffentlicht die EAG-Abwicklungsstelle in ihrem Förderkalender. Wichtig: Planen Sie Ihr Projekt so, dass Sie den nächsten Antragstermin nicht verpassen – wir unterstützen Sie dabei.

Umsatzsteuer: Nullsteuersatz ist ausgelaufen

Der Nullsteuersatz für Photovoltaikmodule wurde 2025 vorzeitig beendet; eine Übergangsregel galt nur für Altverträge, die vor dem 7. März 2025 geschlossen wurden. Für neue Verträge – und damit für alle Projekte, die Sie 2026 beauftragen – gilt der reguläre Umsatzsteuersatz von 20 %. Für verbindliche steuerliche Auskünfte wenden Sie sich bitte an Ihre Steuerberatung bzw. das Finanzamt.

Förderungen der Stadt Wien

Die Stadt Wien fördert im Rahmen der Wiener Sonnenstrom-Offensive besondere Anwendungen, etwa Gründach-, Flugdach- und Dachgarten-Anlagen, PV auf Mehrgeschoßwohnbauten sowie Fassadenanlagen. Für klassische Dachanlagen und Stromspeicher verweist die Stadt Wien auf die Bundesförderung. Aktuelle Programme finden Sie auf der Website der Sonnenstrom-Offensive.

Einspeisetarif für überschüssigen Strom

Strom, den Sie nicht selbst verbrauchen, können Sie ins Netz einspeisen. Der OeMAG-Marktpreis wird monatlich festgelegt und schwankt – aktuelle Werte veröffentlicht die OeMAG. Gerade weil der Einspeisetarif niedriger ist als der Strompreis, den Sie bezahlen, lohnt es sich, den Eigenverbrauch zu erhöhen – etwa mit einem Stromspeicher oder einer Wärmepumpe.

Was das für Ihre Planung bedeutet

  • Förderung nie als gesichert einplanen: Beträge und Termine können sich ändern.
  • Antrag und Zeitplan früh abstimmen – wir unterstützen bei der Abwicklung.
  • Anlage und Speicher gemeinsam planen, weil Speicher nur zusammen mit einer PV-Anlage gefördert werden.
  • Eigenverbrauch erhöhen statt nur einspeisen.

Offizielle Quellen

  • EAG-Abwicklungsstelle / OeMAG: oem-ag.at (Förderkalender und Antragstellung)
  • Wiener Sonnenstrom-Offensive: sonnenstrom.wien.gv.at
  • Bundesministerium für Finanzen: Steuersatz für Photovoltaikmodule (bmf.gv.at)

Häufige Fragen

Wie hoch ist der EAG-Investitionszuschuss 2026?

Für Anlagen bis 10 kWp beträgt er 150 € pro kWp, für 10 bis 20 kWp 140 € pro kWp. Stromspeicher werden mit 150 € pro kWh gefördert, wenn sie gemeinsam mit einer PV-Anlage errichtet werden (Stand Oktober 2026).

Gilt für Photovoltaik 2026 noch der Nullsteuersatz?

Nein. Der Nullsteuersatz wurde 2025 beendet; für neue Verträge gilt der reguläre Umsatzsteuersatz von 20 %.

Wann kann ich die Bundesförderung beantragen?

Nur in den Antragsfenstern der EAG-Abwicklungsstelle. Aktuelle Termine stehen im Förderkalender auf eag-abwicklungsstelle.at.

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